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SonneAchtung Urlaubszeit! Sonne

In der Zeit vom 01.07.2016 bis 31.07.2016 befinde ich mich im Urlaub. Bestellungen, die während diesem Zeitraum eingehen, werden erst ab dem 01.08.2016 bearbeitet!

Viele Wege führen nach Rom und so gibt es auch verschiedenste Möglichkeiten, einen Hund zu ernähren. Nicht jede erfüllt allerdings seine Bedürfnisse. Vor allem viele Fertigfutter dienen leider nicht diesem Zweck. Und das, obwohl sie ursprünglich genau dafür entwickelt wurden, nämlich um besonderen Bedürfnissen, wie z.B. Erkrankungen, gerecht zu werden. Das erste Fertigfutter kam 1939 auf den Markt und diente therapeutischen Zwecken bei Nierenerkrankungen.

Hundeernährung

Viele Faktoren müssen hierbei berücksichtigt werden. Dabei kommen zum einen natürlich die Bedürfnisse des Hundes zum Tragen, angefangen bei seinen biologischen Bedürfnissen, also den artgerechten Ansprüchen. Unsere Haushunde stammen vom Wolf ab und gehören zur Ordnung der Raubtiere, sie sind also sogenannte Carnivora. Ihre korrekte wissenschaftliche Bezeichnung ist Canis lupus familiares. Wolf = Canis lupus.

Golden Retriever

Beutegreifer

Wölfe sind sogenannte Beutegreifer, was bedeutet, ihre Hauptnahrungsquelle sind Beutetiere. Auch heute noch werden viele Hunde zur Jagd eingesetzt, was durchaus auf dem Erbe des Beutegreifers beruht. Trotzdem sind unsere Haushunde schon lange keine Beutegreifer mehr. Selbst wenn sie die Wahl haben, ziehen sie es vor, sich vom Mensch versorgen zu lassen. Dies wurde in Studien an freilebenden Straßenhunden festgestellt.

Artgerecht

Es gilt die Genetik des Hundes zu berücksichtigen und auch seine geschichtliche und biologische Anpassung an den Menschen, die in den vielen tausenden Jahren stattgefunden hat. Häufig wird hier in Extremen gedacht. Weder ist es jedoch nötig, den Hund mit kompletten Beutetieren zu versorgen, noch sollte man Getreide zu seiner Hauptnahrungsquelle machen. Letzteres wird durch die Fertigfutterindustrie häufig praktiziert. Diese Vorgehensweise kann im Hundeorganismus großen Schaden anrichten, im Gegensatz zu einem kompletten Beutetier, was wiederum schwer zu praktizieren ist.

BARF

Die biologisch artgerechte Rohfütterung, kurz BARF genannt, orientiert sich an der Beutetier-Fütterung. Das bedeutet vereinfacht, man stellt die Komponenten der Futterrationen so zusammen, wie ein komplettes Beutetier sie liefern würde. Ein Beutetier besteht zu 65% aus Wasser, 15% Proteine, 15% Fette und 5% Mineralstoffe. Die Fütterung kann aus Muskelfleisch, Pansen, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst, Getreide, Milchprodukten, Eiern und Ölen bestehen. Die Bestandteile werden i. d. R. roh gefüttert.

Praxis

Auf den ersten Blick mag die Ernährung nach dem BARF-Konzept durchaus als eine artgerechte Ernährung dienen. Allerdings ist sie das nur, solange man sich auch wirklich nach dem Konzept richtet. Es reicht nicht, dem Hund ein Stück Fleisch in den Napf zu werfen. Nur wenn alle Bestandteile berücksichtigt werden, kann eine ausgewogene Ernährung stattfinden. Das ist aber längst nicht immer der Fall, zumal noch eine Reihe weiterer Faktoren bei der Entscheidung der Futtervariante zum Tragen kommen.

Das liebe Geld

Auch die finanzielle Situation des Hundehalters spielt eine Rolle. Das Futter für den Hund muss bezahlbar sein. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass eine „billige“ Fütterung sich in sehr vielen Fällen rächt und hohe Tierarztkosten entstehen. Dem würde eine gesunde und artgerechte Fütterung vorbeugen, denn die allermeisten Erkrankungen basieren schlicht auf der falschen Ernährung. Man zahlt also quasi drauf, statt etwas einzusparen.

English Cocker Spaniel Dog and Calculator

Knowhow

Und auch, wieviel Grundwissen über Hundeernährung vorhanden ist, oder wieviel der Hundehalter bereit ist, darüber zu lernen, spielt eine Rolle. Die Ernährung von Hunden ist natürlich nicht gleichzusetzen mit der von Menschen. Es gehört einiges an Knowhow dazu, um beurteilen zu können, ob ein Fertigfutter geeignet ist oder gar eigene Rationen zusammenzustellen. Das ist angesichts der unterchiedlichen kursierenden Meinungen nicht immer ganz einfach.

Futterplan

Mit einem Futterplan ist es möglich, die Nahrungskomponenten nach dem individuellen Anspruch des einzelnen Hundes zusammenzustellen. Dabei werden sowohl die unterschiedlichen Nährstoffe berücksichtigt, wie z.B. Eiweiß, Fett oder auch Kohlenhydrate, als auch die zugrunde gelegten Bedarfswerte für die einzelnen Nährstoffe. Lassen Sie für Ihren individuellen Hund einen individuellen Futterplan erstellen:

Ernährungsberatung

Viele Hundehalter sind sich gar nicht sicher, was überhaupt das Beste für ihren Hund ist. Geht es Ihnen auch so? Dann kann eine ausführliche Beratung, bei der erst einmal die Grundlagen geklärt werden, sinnvoll sein. Ich schaue mit Ihnen gemeinsam, welche Fütterungsart zu Ihnen und Ihrem Hund am besten passt. Vielleicht haben Sie auch schon einen Futterplan, dann prüfe ich, ob dieser die Bedürfnisse Ihres Hundes wirklich abdeckt:

Informationen

Vielleicht ist Ihnen Ihr eigener Wissensschatz Gold wert und Sie möchten diesen erweitern. Das ist eine sehr gute Vorgehensweise, denn so ist man nicht vom Wissen der anderen abhängig. Oft hat man es mit verschiedenen Meinungen zu tun und ein Laie kann nicht erkennen, was falsch und was richtig ist. Unter meiner Rubrik „Wissenwertes“ finden Sie Ratgeber, Empfehlungen und weitere nützliche Informationen:

Achtung! Ich mache Urlaub vom 01.07.2016 - 31.07.2016. Bestellungen, die während diesem Zeitraum eingehen, werden erst ab dem 01.08.2016 bearbeitet!